Über mich

Anne Wiedmer


Ich bin Anne.
Mama von zwei Töchtern.
Coach.
Ergotherapeutin.
Integrationserzieherin.
Hundeliebhaberin.
Naturgenießerin.
Bücherwurm.
Frohnatur.
(Wieder-)Entdeckerin der Stille.


Besonders lehrreich war und ist für mich die Begleitung meiner beiden Töchter. Jede von ihnen in IHREM Tempo und mit IHREN Stärken und Potenzialen anzunehmen, ist eine wertvolle Erfahrung. Ich möchte ihnen das Vertrauen schenken:

Genauso wie du bist, bist du absolut geliebt!

Als Mama einer neurodivergenten Tochter habe ich die Kraft meiner Intuition wiederentdeckt und erlebt, welch tiefe Liebe und Verbundenheit sie in mir hervorruft. Ich lerne kontinuierlich auf meinem eigenen Weg zu mir selbst. Je tiefer ich mir selbst vertraue, desto feinfühliger kann ich mich auf meinen Gegenüber einstimmen und ihn begleiten. Dieses Spüren bereitet mir große Freude.

Das in meine Begleitung der Familien einfließen zu lassen, erfreut mich jeden Tag aufs Neue.


Aus- und Weiterbildungen

  • staatlich anerkannte Ergotherapeutin seit 2006
  • Diplom- Ergotherapeutin (FH), Thema Diplomarbeit: Co- Therapeut Hund (2008)
  • Sozialpädagogische Fachkraft für Berliner Kindertagesstätten/ Integrationserzieherin
  • zertifizierte Fachergotherapeutin für Pädiatrie
  • Sensorische Integrationstherapie nach Jean Ayres (Modul 1)
  • Behandlung von Säuglingen
  • zertifiziertes Therapiebegleithundeteam
  • zertifizierter Coach in Gesundheitsberufen
  • Autismus Neu Verstehen (Sara Hiebl)
  • DIRFloortime® Basis Certificate (Sibylle Janert/ Jackie Bartell)
  • Einführung in die Akzeptanz und Commitment Therapie
  • Autisten begleiten- mehr über sich selbst lernen (Sara Hiebl)
  • Fachberaterin im Fachverein PDA- Autismus-Profil (FAPDA)
  • Basiskurs GESPENST®-
    Gestaltbasierter Sprachentwicklungsstil
    (im Autismus- Spektrum) für Fachkräfte (Lisa Klaar)
  • aktuelle Teilnahme:
    „Online Basis- Fortbildung SEI®
    (Somatische Emotionale Integration)-
    Frühe Verletzungen und Entwicklungstrauma erkennen und heilen- Beziehung und Sicherheit mit traumatisierten Klienten“ von Dami Charf

Mein Begleiter Charly


Ich bin Charly.
Meditationsmeister.
Plüschtierliebhaber.
Sabberspezialist.
Fellwuschel.
Bananenfan.
Falschparker.
Strahlemann.
Kugelwunder.
Ruhepol.

Charly ist im Januar 2020 geboren und lebt seit seinem Welpenalter bei meiner Familie und mir. Er ist ein zertifizierter Therapiebegleithund und liebt es, Teil unserer Aktivitäten zu sein. Seine besonderen Leidenschaften sind es, sich mitten in den Weg zu legen, allen sein Plüschtier zu zeigen und im Liegen Löcher zu buddeln.


Einsatz des Therapiebegleithundes

  • Authentizität und Wertfreiheit: Ein Hund ist authentisch und wertfrei, was eine vertrauensvolle Atmosphäre schafft.
  • Präsenz im Moment: Der Hund ist ganz im Moment und fördert so Achtsamkeit und Aufmerksamkeit.
  • Nonverbale Kommunikation: Hunde kommunizieren klar nonverbal, was das Verständnis für Körpersprache und nonverbale Signale stärkt.
  • Gemeinsame Erlebnisse: Wir teilen Erlebnisse: FÜR den Hund, MIT dem Hund und ÜBER den Hund, was die Bindung vertieft.
  • Gefühl der Fürsorge: Die Fürsorge für den Hund vermittelt ein Gefühl des Selbstwerts und der Verantwortung.
  • Körpersprache: Kinder und Eltern lernen, die Körpersprache des Hundes zu lesen und ihre eigene Körpersprache besser zu verstehen.
  • Emotionale Wahrnehmung: Das Lesen der Gefühle des Hundes hilft, eigene Gefühle zu spüren, zu benennen und zu regulieren.
  • Nervensystem regulieren: Das Streicheln und Entspannen mit dem Hund unterstützt die Regulierung des Nervensystems.
  • Selbstvertrauen stärken: Das eigenständige Erlernen und Umsetzen von Hundesignalen, wie z.B. „Charly, Sitz“, stärkt das Selbstvertrauen.


Mit seinem Wesen und seinem Sein schafft ein Hund eine warme, wertfreie und authentische Atmosphäre.

„Und immer, wenn du das Sein in einem anderen Wesen spürst, erlebst du es auch in dir selbst.“

Eckhart Tolle

Wann und ob Charly die Stunden begleitet, entscheide ich je nach therapeutischen Zielen und der Anzahl der Einsätze, die er an diesem Tag bereits hatte.
Er hat jederzeit die Freiheit, sich aus der Therapie zu entfernen und sich zurückzuziehen, wenn ihm danach ist.

Meine Philosophie

Jedes Kind trägt einzigartige Stärken und Potenziale in sich. Wir alle haben das tief verwurzelte Bedürfnis, Beziehungen zu pflegen- sei es zur Natur, zu Tieren oder zu anderen Menschen. Diese Verbundenheit ist einer unserer größten Antriebe.

Kinder möchten die für sie wichtigen Tätigkeiten selbstständig und eigenverantwortlich ausführen. Indem wir sie dabei unterstützen wachsen sie mit Freude in ihrer inneren Kraft.

So schaffen wir einen Raum für sicheres, gemeinsames Wachstum, in dem sich jeder verstanden und verbunden fühlt.

Ich liebe therapeutisches Material, das keine festen Verwendungsvorschriften hat. Solches Material spricht den Forschergeist und die Kreativität der Kinder an und ermöglicht es uns, schnell in Beziehung zu treten. Dazu gehören nicht nur die Pikler- und Hengstenberg Materialien, sondern auch viele alltägliche Gegenstände wie Dosen, Behälter, Klammern, Papier, Löffel und anderes ‚Zeugs‘. Diese Vielfalt an Materialien fördert die Fantasie und das eigenständige Entdecken, was für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung ist.


Meine therapeutischen Ansätze beinhalten u.a. Elemente und Impulse aus

  • Sensorische Integrationstherapie nach Jean Ayres
  • Bindungstheorie nach John Bowlby
  • Systemische Therapie
  • Lösungsorientiertes Kurzzeitcoaching nach Insoo Kim Berg & Steve de Shazer
  • DIR-Floortime- Ansatz nach Stanley Greenspan
  • Methode der Selbstregulierung nach Stuart Shanker
  • beziehungsorientierter Entwicklungsansatz von Sibylle Janert
  • Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT)
  • Growth Mindset nach Carol Dweck
  • Somatic Experiencing nach Peter A. Levine
  • Positive Psychologie nach Martin Seligman
  • Tiergestütze Therapie
  • Traumaforschung/ Traumapädagogik

„Unkraut wächst in zwei Monaten, eine Rose braucht dafür ein ganzes Jahr.“

Rumi

Ein übergreifendes Ziel dieser Methoden ist das Wohlbefinden und die Entwicklung des Individuums zu fördern.